Fokus des Monats

Der „Fokus des Monats“ stellt so etwas wie einen Newsletter dar, in dem ich dir monatlich Informationen für ein gesünderes Leben zur Verfügung stellen möchte. Im Laufe des Monats erhältst du Tipps über Gesundheit, mehr Beweglichkeit, einen gesunden Geist und Achtsamkeit und zur Ernährung. Ich hoffe, es ist etwas für dich dabei!

Meditation „Wurzeln wachsen lassen“

Mal ehrlich: wie stabil bist du, wenn dir jemand oder ein Ereignis unerwartet in die Quere kommt? Nimmst du es gelassen hin oder kannst du schon mal wegen Kleinigkeiten aus der Haut fahren?

Wenn es dir öfter passiert, dass man oder etwas dich aus der Fassung bringt, dann hast du vielleicht keine ausreichende Verbindung zu deinen Wurzeln mehr, die dich in stürmischen Zeiten festhalten können.

Ich lade dich ein, mit mir eine Meditation zu praktizieren, die dich deine Wurzeln wieder mehr erspüren und wachsen lassen.

Fokus des Monats September 2020

Stabilität durch Flexibilität

Ich erzähle euch im Laufe des Monats, wie ihr das körperlich umsetzten könnt – ergänzt mit einem Mitmachvideo, wie wichtig Flexibilität für eine stabile Psyche, für Resilienz ist und ihr bekommt ein Rezept, welches die Nährstoffe für einen stabilen Bewegungsapparat enthält und die Basis für einen guten Start in den Tag sein kann.

guten Start in den Tag sein kann.

Warum ist Flexibilität so wichtig für die Stabilität eures Körpers?

Eine gewisse Flexibilität – Beweglichkeit – ist ganz wichtig, um schmerzfreier, beweglicher und kraftvoller in den Bewegungen zu werden.

Ist es bei dir bereits zu Schmerzen in irgendeinem Bereich gekommen, so ist das meist ein Hinweis auf Engstellen dort. Diese Engstellen – auch Engpässe genannt – entstehen in der Regel durch unseren einseitigen Alltag. Wir nutzen eigentlich maximal 5-10 % der Bewegungsmöglichkeiten, die unser Körper eigentlich könnte.

Schau dir ein Kleinkind an: wie beweglich es auf dem Boden herum krabbelt, die Füße bis zum Mund hochzieht! Dann kommen die Kinder in die Schule, beginnen regelmäßig, 4-5 Stunden pro Tag mehr oder weniger ruhig zu sitzen und werden langsam unbeweglicher. Sie kommen in die weiterführende Schule und sitzen täglich 7-8 Stunden. Regelmäßiger Sport wird immer weniger – die Jugendlichen werden immer unbeweglicher. Dann später beim Studium, in der Ausbildung und im Beruf sitzt man 8-10 Stunden, eventuell noch abends vor dem Fernseher 1-2 Stunden…. Und da die Bewegungsfähigkeit nicht mehr so gebraucht wird im Alltag, baut sich der Körper immer mehr um und wird immer steifer.

Irgendwann gesellen sich dann Schmerzen dazu, wenn man z.B. nach langem Sitzen aufstehen möchte…!

Das hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern wie wir begleitend zu unserem „einseitigen“ Alltag diesen durch entsprechende, ganzheitliche Bewegungen ausgleichen.

Eine Übung für eine flexible, kräftige Wirbelsäule, die du überall machen kannst, zeige ich dir am Ende.

Aber: welchen Stellenwert hat der Schmerz?

Egal unter welchen Schmerzen du an deinem Bewegungsapparat leidest, Schmerz ist ein vom Hirn gesendetes Signal, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist:

Dies kann z.B. Nackenschmerzen durch einen kalten Luftzug sein, Schmerzen im Ellenbogengelenk von einer Sehnenscheidenentzündung durch Überlastung (z.B. Tennisarm) oder aber auch Rückenschmerzen durch einen Bandscheibenvorfall, Knieschmerzen durch den angerissenen Meniskus oder aber auch nur die Warnung, dass bald eine Schädigung entstehen kann, wenn du so weitermachst.

Jeder dieser Schmerzen ist eine Alarmlampe, die dich anweisen genauer hinzuschauen, was da ist und die Ursache zu ergründen und sie abzustellen.

Du hast jetzt auf der einen Seite die Möglichkeit, schnell zu handeln und zu einem Schmerzmittel zu greifen – der Schmerz ist betäubt und du kannst in deinem Alltag wieder wie gewohnt weitermachen. Du schaltest mit dem Schmerzmittel den Schmerz aus. Ist das wirklich sinnvoll?

Ich möchte einen Vergleich dazu anstellen:

Wenn in deinem Auto eine Alarmlampe aufleuchtet, die auf irgendeine Störung im System hinweist – drehst du dann die Birne der Lampe heraus, damit du sie nicht mehr siehst oder gehst du der Ursache auf den Grund? Die Birne herausschrauben, das ist in etwa das, was du mit einem Schmerzmittel bei Schmerzen an deinem Körper machst – du stellst ihn ab, ohne der Ursache auf den Grund zu gehen und machst einfach so weiter wie bisher.

Die Schmerzbeispiele, die ich oben genannt habe, kommen in der Regel durch unseren relativ einseitigen Alltag: wir sitzen viel im Büro am Schreibtisch oder stehen im Geschäft. Unser Körper ist aber von der Ur-Entwicklung für viel mehr Bewegungen und Beweglichkeit ausgelegt. Das hat zur Folge, dass sich durch die Einseitigkeit unseres Alltags Muskeln und Faszien (man nannte sie früher Binde- und Stützgewebe) einseitig entwickeln.

Dadurch kommt es zu Engstellen an verschiedenen Gelenken, je nachdem wie unser Alltag aussieht.

Daher ist es wichtig, sich durch Bewegung die Beweglichkeit der Gelenke und der Wirbelsäule zu erhalten – Bewegung, die allen Gelenken gerecht wird.

Und über diese aufrecht erhaltene oder – wenn du neu damit beginnst – wieder erlangte Beweglichkeit werden deine Gelenke immer stabiler. Joggen, Laufen oder Radfahren genügt da leider nicht, da hier auch die Bewegungen relativ einseitig und unsere sitzenden und stehenden Bewegungen recht ähnlich sind. Sie sind ein wunderbares Herz-Kreislauf-Training, aber kein ausreichender Ausgleich.

Sinnvoll ist eine Art Gymnastik, welche dehnt und kräftig – wie z.B. Yoga, Pilates oder die Engpassdehnungen nach Liebscher & Bracht und Fayo – das Faszienyoga aus dem Hause Liebscher & Bracht, wie ich es in meinen Kursen anbiete.

Diesen Monat widme ich mich hier besonders der Wirbelsäule und Rückenschmerzen. Auch an der Wirbelsäule ist es ganz besonders wichtig, die Beweglichkeit zu erhalten, um stabil und schmerzfrei zu bleiben.

Ein kleines Mitmach-Video, das man bequem auf einem Stuhl überall machen kann, findest du hier:

Wenn du noch mehr Übungen intensiv erlernen möchten, lade ich dich zu meinem Workshop am 19. September ein:

Rückenschmerzen selbst behandeln mit der Liebscher & Bracht – Methode

Oder komm doch einfach mal zu einem Schnuppertraining live vor Ort oder online in einen meiner Kurse.

Ich freue mich auf dich! J